Leipzig: Startschuss für »Freiheit Draussen«

Ein wunderschöner Sommer neigt sich dem Ende zu. Das Grün der Blätter verblasst zusehends, hier und dort zeichnet sich bereits eine goldgelbe Färbung ab. Die Luft ist frischer, klarer, endlich kann der Blick wieder weiter schweifen, der drückende Dunst des Sommers scheint wie fortgeweht, die Farben haben ihre Intensität zurückgewonnen. Es sind die Vorboten des nahenden Herbstes. Wer sich dieser besonderen Atmosphäre nicht verschließen kann, den zieht es hinaus in die Natur.
Endlich ist das Übernachtungsverbot aufgrund der Waldbrandgefahr in der Kernzone des Nationalparks Sächsische Schweiz aufgehoben. Die Herbstwanderung der IB-Sachsen sollte daher im Elbsandsteingebirge stattfinden, einer besonders mystischen und verwunschenen Landschaft, die die Seele besonders zu berühren vermag. Einst inspirierte sie den deutschen Maler Casper David Friedrich zu seinem berühmten Gemälde „Wanderer über dem Nebelmeer“.

Während der Wanderung führten wir auch die Lambda-Fahne mit uns. Es war uns bewusst, dass unser offenes Auftreten polarisieren wird. Die Häufigkeit und Intensität der Reaktionen überraschte uns dennoch. Einmal mehr zeigte sich auch hier der vielbeschworene Riss, der durch unsere Gesellschaft geht. Mehrfach wurden wir verbal äußerst aggressiv von sogenannten Antifaschisten angegangen. Sogar auf Twitter konnten wir unsere Route verfolgen, es wurde hämisch davon berichtet, dass wir mehrfach „bepöbelt“ wurden. Tatsächlich kam es mehrfach zu heftigen verbalen Anfeindungen und Gewaltandrohungen. Eben in solchen Situationen zeigt sich die Überlegenheit unserer geschulten Kader und unserer Idee. Auf diese Provokationen wurde von uns „Faschos“ eben nicht wie gewünscht reagiert, dafür ist jedoch stets die argumentative Auseinandersetzung gesucht worden – was eine ganze Reihe interessanter Streitgespräche zur Folge hatte. Viel erfreulicher jedoch war der große Zuspruch, den wir erfahren durften und uns einmal mehr zeigte, dass das Meinungsmonopol des multikulturellen Establishments rapide schwindet. Wenn einem junge Eltern von ihren Erfahrungen der Situation an den Schulen berichten, von ihren Sorgen um die Zukunft ihrer Kinder, bestärkt uns das in unserem Glauben daran, auf der richtigen Seite zu stehen. Viele Menschen sprachen uns Anerkennung für unser Engagement aus, bedauerten jedoch gleichzeitig, sich selbst nicht zu ihrer Meinung offen bekennen zu können. Je mehr Menschen jedoch diesen Schritt wagen, desto mehr wird das schärfste Schwert der Multikultis – die soziale Ächtung – an Wirkung verlieren. Unser Aktivismus, unser offenes Einstehen gegen den Großen Austausch leistet daher einen ungemein wichtigen Beitrag.

Unsere Wanderung führte uns an vielen wunderschönen Ausblicken vorbei, die zum Innehalten einluden. Am Abend war es an der Zeit, eine Übernachtungsmöglichkeit zu finden. Wer die Sächsische Schweiz selbst kennt weiß, dass man hier die Nacht wunderbar in einer der Boofe zubringen kann, das sind wettergeschützte Felsvorsprünge, die häufig einen sehr sandigen Boden aufweisen. Wir wählten eine solche Boofe zu Füßen der Lorenzfelsen, wo wir unsere Nacht verbringen wollten. Gewärmt von Ingwerbowle, wurde bei mancher lustigen Anekdote gekocht und langsam der Abend ausklingen gelassen. Nachts röhrte in der Nähe ein Hirsch – perfekte Outdoor-Romantik also.

Nach einem deftigen Frühstück am nächsten Morgen wurde der Heimweg angetreten. Als sportliches Highlight wurden mit dem schweren Gepäck noch gemeinschaftlich die Bärenfangwände erklommen, bevor der Abstieg nach Schmilka und die Einkehr in die dortige traditionelle Backstube unsere Herbstwanderung abschlossen. Ein tolles Wochenende, dass die Gemeinschaft gefestigt und alle auch sportlich gefordert hat. Wieder einmal hat sich gezeigt, dass der identitäre Aktivismus nicht nur Arbeit mit sich bringt, sondern vor allem Eines; viel Spaß mit gleichgesinnten Menschen.

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